Abschleppen am Walchensee

Jeder von uns kennt die nicht mehr hinnehmbaren Zustände im Bereich Parken rund um den Walchensee. An schönen Tagen wird jeder freie Fleck als “Parkplatz” missbraucht. Rettungswege, Straßen und Plätze werden zugeparkt. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um ein Landschaftsschutzgebiet handelt, oder Notärzte, Sanitäter, Polizei, Wasserwacht an Rettungseinsätzen gehindert oder behindert werden.

Ein weiterer Baustein des Walchensee-Konzeptes ist jetzt auch auf Drängen der FWG umgesetzt worden. Der Zweckverband Kommunale Dienste Oberland hat jetzt eine Vereinbarung mit der Gemeinde Kochel a. See getroffen. Die Mitarbeiter können bei grob behindernd begangenen Parkverstößen selbstständig über eine Abschleppung entscheiden. Nötig ist nur noch ein Anruf bei der Polizei, die dann den Abschleppdienst verständigt. Neben der Zeitersparnis wird jetzt auch die Einschreitschwelle zur Ahndung von Parkverstößen mit Abschleppung erhöht.

Die Gemeinde Kochel a. See hat aus diesem Anlaß zwei Abstellplätze vorgesehen:

  • für das Walchenseegebiet: Platz hinter der Tourist- Info
  • für das Kochelseegebiet: Rathausparkplatz

Wildes Parken

Sicher hat nicht jeder Besucher des Walchenseegebietes zwei neue Schilder, die am westlichen Ortsausgang von Walchensee und am östlichen Ortseingang von Urfeld angebracht worden sind, wahrgenommen. Zum Schutz der Landschaft zwischen Walchensee und Urfeld im seeseitigen Bereich, ist damit eine Forderung der FWG verwirklicht worden.

Diese Schilder sollen Einheimische und Besucher des Walchenseegebietes auf den Schutz des Uferbereiches und damit auf den Erhalt der Artenvielfalt hinweisen.

Zusätzlich ist eine Abplankung neben der B11 zwischen Herzogstandbahn und dem Kircherlwandtunnel angebracht worden. Immer wieder sorgte dieser Bereich für die Störung der Natur durch Falschparker. Im Frühjahr dieses Jahres fand eine Verkehrsbegehung mit dem Leiter der Straßenverkehrsbehörde im Landratsamt und dem Sachbearbeiter beim Straßenbauamt in Weilheim, zusammen mit dem Verkehrsreferenten der Gemeinde, Herrn Dollrieß, statt. Für die schnelle Umsetzung der besprochenen Maßnahme bedankt sich die FWG.